Das sagen sie zur Chaos Regel

▶ Hans Niessl, Präsident von Sport Austria: „Österreichs Sport bekennt sich zur Pandemiebekämpfung und hat sich immer an die Regeln gehalten. Der Punkt der Gruppengröße erschwert den Sportbetrieb aber über Gebühr, in bestimmten Fällen führt das bis zu dessen Einstellung! Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein.“

▶ Günter Benkö, Präsident des Burgenländischen Fußball-Verbands: „Die neuen Bestimmungen stellen für uns keine befriedigende Situation dar. Wir wissen um die generelle prekäre Corona-Lage Bescheid, Gesundheit geht natürlich immer vor. Aber die Vereine tun meines Wissens nach alles, was in ihrer Macht steht – Testen, Kontrollen usw. – um Covid-Fälle in den Mannschaften zu vermeiden. Die aktuelle Verordnung ist in dieser Form nicht wirklich nachvollziehbar und für Amateurvereine einfach nicht effizient. Wir haben zurzeit noch das Glück, dass bis zum 20. Jänner, wo ja die Regelungen überdacht werden sollen, erst ein Testspiel eingetragen ist. Somit betrifft es uns im Fußball noch nicht akut. Aber ich kann nur hoffen, dass es eine Evaluierung der Verordnung gibt, denn so kann man auf Sicht keinen Fußballsport im Amateurbereich betreiben.“

▶ Oliver Snurer, Geschäftsführer der Fußballakademie Burgenland: „Die Akademie fällt in den Bereich des Spitzensports, somit dürfen wir gegen andere Akademien spielen. Generell finde ich aber, dass eine allgemeine Regelung für alle Sportarten auf sportlicher Ebene nicht sinnvoll ist.“

 
Autor: Krone E-paper
 

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