Ostligisten trotzen Corona

Draßburg und Neusiedl starteten in die Vorbereitung fürs Frühjahr
Regelmäßiges Testen und Kontrollen als Präventiv-Maßnahmen

Die rot-goldenen Regionalliga-Klubs nahmen das Training wieder auf, starteten in die Vorbereitung für das Frühjahr. Mit all den Corona-Regeln, der sich ausbreitenden Omikron-Variante und dem täglichen Bangen, keine positiven Fälle zu haben, gestaltet sich das Ganze jedoch sehr mühsam.

Draßburg ging die „Mission Klassenerhalt“ bei eisigen Temperaturen an – auch der 1B-Kader war dabei. „Wir kontrollieren unsere Spieler genau“, sagt Präsident Christian Illedits, der anfügt, dass „nahezu alle im Team zwei- oder dreimal geimpft sind, die restlichen Kicker natürlich testen müssen. Wir werden alles tun, um keine positiven Fälle zu haben“. Auch alle Neuzugänge sind mit von der Partie – das Transfer-Programm ist beim Liga-Vorletzten noch nicht abgeschlossen. „In den nächsten Tagen werden wir da hoffentlich Vollzug vermelden können“ , weiß Illedits.

Bei Neusiedl kehrte man ebenfalls voller Tatendrang auf’s Grün zurück. Verteidiger Mario Töpel ist nach Rekonvaleszenz wieder im Training, ein Torhüter soll noch „in absehbarer Zeit dazukommen“, so Club-Manager Lukas Stranz über einen möglichen Neuzugang.

Die Seestädter sind auch bemüht, den Corona-Teufel künftig nicht wüten zu lassen. „Wir führen zweimal pro Woche vom Verein aus PCR-Testungen durch. Auch auf Hygiene wird geachtet. Wir geben unser Bestes, um negativ zu bleiben“. Beim Thema Covid ist negativ bekanntlich das neue Positiv.

Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper

Foto: Wikimedia Commons