„Letzten beißen die Hunde“

▶ Für Oberpetersdorf sieht’s in Sachen Burgenlandliga-Klassenerhalt nicht rosig aus
▶ Doch beim Schlusslicht ist Aufgeben keine Option

Nach 19 Spielen hat Oberpetersdorf nur 10 Punkte am Konto, ist mit sechs Punkten Rückstand auf den Vorletzten Güssing – bei einer Partie weniger – das Liga-Schlusslicht in der Fußball-Burgenlandliga. Vieles spricht momentan nicht gerade für einen Klassenerhalt…

Coach Markus Schmidt streicht aber die positiven Dinge heraus, sieht sein Team noch lange nicht geschlagen. „Wir sind bei allen Spielen gut dabei. Auch in den Partien, wo das Ergebnis vielleicht eine klarere Sprache sprechen mag.“ Vor allem der Spielverlauf meint es selten gut mit dem rot-goldenen „Kellerkind“ der Liga. „Leider fehlt uns in manchen Situationen auch das nötige Glück, kommen oft individuelle Fehler hinzu. Den Letzten beißen dann eben die Hunde.“

„Qualität stimmt“
Ein kleiner Strohhalm der Hoffnung für die Oberpetersdorfer wäre ein Blick auf die Statistik. Bereits jetzt hat man im Frühjahr mehr Punkte (sechs) geholt als bis zur Winterpause, da waren es nur vier. „Die Qualität der Mannschaft für die Burgenlandliga stimmt, was man im Herbst nicht behaupten konnte“, so Schmidt, der damit auf die notgedrungen zusammengewürfelte Truppe aus der Hinrunde anspielt.
Doch das Team scheint sich zu finden, eine Entwicklung ist zu erkennen. Der Hauptgrund, warum man beim Verein in Sachen Abstiegskampf keinesfalls die Flinte ins Korn wirft. „Wir bleiben positiv, glauben an uns und müssen einfach weiter punkten!“

 
Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper