Wird aus Trio bald ein Duo?

▶ Parndorf und Siegendorf könnten sich heute weiter vom spielfreien Oberwart absetzen
▶ Unangenehme Aufgaben warten auf die beiden Spitzenteams der Burgenlandliga
▶ Hafner glaubt an Titel-Dreikampf

Die Fußball-Burgenlandliga biegt langsam aber doch auf die Zielgeraden ein. Zwei Drittel aller Runden sind durch, vor allem an der Spitze könnte es in dieser Saison kaum spannender und enger zugehen. Und die heutigen Partien, respektive die Tatsache, dass Oberwart spielfrei ist, birgt eine Menge Brisanz…
Tabellenführer Parndorf muss nach Kohfidisch – sieht am Papier leichter aus, als es ist. Der Leader hat heuer seine Problemchen mit Klubs aus dem Landessüden, wie auch Coach Paul Hafner weiß: „Das sind immer schwierige Aufgaben, sie bringen Leidenschaft und Kampfkraft auf den Platz, das haben wir auch schon gegen Güssing gesehen.“ Doch Parndorf ist standesgemäß Favorit, möchte den Platz an der Sonne verteidigen. „Sie sind nicht einfach zu bespielen, aber wir wissen auch um unsere Qualitäten Bescheid“, so der Trainer.

Weiße Weste
Bei einem Sieg hätte man schon acht Punkte Vorsprung auf das spielfreie Oberwart – ein psychologisch wichtiger Aspekt. Schüttelt man dadurch den Verfolger gar endgültig ab, wird aus dem Trio bald ein Duo? „Das denke ich absolut nicht und es wäre viel zu früh, jetzt schon von einem Zweikampf zu sprechen.“
Für Siegendorf – das Parndorf mit nur einem Punkt Rückstand im Nacken sitzt – kann es in Bad Sauerbrunn unangenehm werden, vor allem nach deren 4:0-Sieg zuletzt in Pinkafeld. „Wer in zwei Spielen acht Tore erzielt, ist auf alle Fälle gut drauf“, weiß auch Coach Marek Kausich. Selbst hat man im Frühjahr keinen Punkt abgegeben, sowie kein Gegentor bekommen – bemerkenswert! Hält die weiße Weste weiterhin, wird ein Zweikampf wahrscheinlicher.

Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper

Foto: SC/ESV Parndorf