Neusiedl im strömenden Regen nur 1:1

▶ Nach dem Ausgleich riss der Faden
▶ Draßburg war nach passablem Beginn beim 0:3 gegen Elektra chancenlos.
Remis und Niederlage für Burgenlands Klubs gestern in der Fußball-Ostliga. Während sich Neusiedl gegen Schlusslicht Wr. Neustadt mit einem 1:1 begnügen musste, verlor Draßburg gegen Elektra 0:3. An der Spitze setzte Vienna mit dem 4:1 über Admiras Fohlen Verfolger Stripfing (heute gegen Bruck) unter Druck.

Neusiedl begann gegen das Tabellenschlusslicht stark, der Führungstreffer war nur eine Frage der Zeit. Und dann umso sehenswerter: Erzielte ihn Kapitän Kienzl, ein „begnadeter“ Linksfuß, doch per Heber mit Rechts. „Danach verabsäumten wir, das zweite bzw. dritte Tor nachzulegen“, bekrittelte Manager Stranz – die Strafe folgte in Form des Ausgleichs durch Linhart aus dem Nichts. Damit riss der Faden, nach der Pause fielen keine Tore mehr. „Ein leistungsgerechtes Remis, leider war der Regen Spielverderber“, brummte Stranz.

Draßburg konnte das Spiel gegen Elektra vor der Pause über weite Strecken offen gestalten, je länger die Partie aber dauerte, desto gefährlicher wurden die Wiener. Stanic hatte schon zweimal die Führung für die Gäste auf dem Kopf, nach Seitenwechsel sorgte Sen mit einem Doppelpack für klare Fronten. „Die waren besser, das muss man anerkennen“, meinte Obmann Wild nach dem 0:3.

 
Autor: Wolfgang Haenlein