SV Oberloisdorf: Gerhard Prikoszovich neuer Trainer

Gerhard Prikoszovich soll beim 2. Liga Mitte-Klub SV Oberloisdorf den Abstieg nach sechs Jahren Zugehörigkeit verhindern. Nach dem gescheiterten Karoly-Experiment ist die Aufgabe laut Gerhard Prikoszovich „keine leichte, aber eine machbare“. Seine Premiere lässt noch etwas auf sich warten. Erst im Mai und mit dem Heimspiel gegen das aktuelle Schlusslicht SC Neudörfl wird Gerhard Prikoszovich auf der Trainerbank des Tabellen-12. Platz nehmen.

Die Bestandsaufnahme nach wenigen Wochen mit Ex-Trainer Gerhard Karoly fiel überaus nüchtern aus. „Die Chemie hat einfach nicht gepasst“, sagten Obmann Manuel Pratscher und Klubkassier Patrick Brenner. Das war nach der für die Trennung nicht ausschlaggebenden 2:5-Niederlage beim SC Oberpullendorf vor drei Spieltagen und die Klubführung begründete mit diesem Schlüsselsatz die Trennung von Gerhard Karoly, der danach kurzerhand beim Liga-Rivalen USC Pilgersdorf unterschrieb.

„Einen Klub mitten in der Meisterschaft zu übernehmen, ist nicht einfach, aber ich werde mein Bestes geben“, erklärt der neue Trainer Gerhard Prikoszovich, der noch vor der aktuellen 0:1-Heimniederlage gegen den Liga-2. SC Lockenhaus/Rattersdorf zum neuen Trainer bestellt wurde, allerdings noch nicht an der Seitenlinie stand und eine Mannschaft übernimmt, „die intakt und nicht in der Krise ist“. Der Ligaverbleib ist sein erklärtes Ziel – und die punktuelle Mängelbehebung innerhalb der Mannschaft. „Die Chancenauswertung muss definitiv besser werden“, kennt Gerhard Prikoszovich noch als Zaungast den Grund der aktuellen 0:1-Heimniederlage vor drei Tagen am Samstag: „Wenn man vier hochkarätige Torchancen vergibt und dann durch einen Tausend-Gulden-Schuss verliert, ist das bitter.“

Im freien Fall
Dennoch: Der SV Oberloisdorf ist nach nur vier Rückrunden-Punkten und vier Niederlagen in Serie im freien Fall. Das sind Widrigkeiten, gegen die Gerhard Prikoszovich in den verbleibenden acht Runden ankämpfen will,…

Autor+Foto: Oliver Frank Oliver Frank