Die Play-off-Chance verspricht zusätzliche Spannung bis zum Ende

Lange wurde gemunkelt, jetzt kommt es also doch! Das Play-off zwischen den Landesliga-Zweiten aus dem Osten, die sich untereinander den Aufstieg in die Regionalliga ausmachen. Die Meister aus dem Burgenland, Wien und Niederösterreich haben ihr Ticket fix, im Play-off ermitteln die Vize-Meister der drei Bundesländer einen zusätzlichen Aufsteiger. Was auch mehr Spannung bis zum Ende verspricht – und die Regionalliga 2022/23 wieder auf die gewünschte Anzahl von 16 Teams bringt…

Für die rot-goldenen Teams ein weiteres „Zuckerl“ im Titelrennen, das möglicherweise weitere Prozent Leistung freisetzen kann. Das Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze könnte daher keinen „klaren Verlierer“ haben, da der Zweite nun die „Hintertür“ Play-off nehmen kann. Fast logisch, dass der Grundtenor der Klubs durchwegs positiv ausfällt…

„Das ist natürlich eine sehr gute Idee. Unser Ziel ist es klarerweise Meister zu werden, aber für den Zweiten ist das einfach eine super Sache“, so Siegendorf-Präsident Peter Krenmayr. Parndorf-Coach Paul Hafner stößt ins gleiche Horn, sieht das Ganze vor allem als „Chance, für die, die es über den Titel nicht schaffen“. Zudem spricht der Trainer des momentanen Leaders von „einer Belohnung der Zweitplatzierten“. Etwas „negativ“ behaftet ist nur die Tatsache, dass die Saison für die drei Ost-Klubs dann länger dauert, die Kräfte im roten Bereich sein werden. Aber bei einem möglichen Aufstieg auch das schnell vergessen sein wird. Von dem plötzlich auch Oberwart wieder träumen darf…

„Sinnvolle Lösung“
Deren Trainer Florian Hotwagner „in der ganzen Prozedur eine sinnvolle Lösung“ sieht. Sollte der Meister-Zug der Oberwarter abgefahren sein, bliebe nun das Play-off. Aber: „Dazu müssen wir im besten Fall 18 Punkte aus den übrigen sechs Liga-Spielen holen!“

Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper

Foto: ASV Siegendorf