Wilde Wachauer Watsch’n brennt

▶ Der Stachel nach der 1:7-Klatsche sitzt in Parndorf tief
▶ Krems war Nummer zu groß
Schlimmer hätte die Partie für Parndorf im Relegations-Duell in Krems nicht laufen können! Es steht eine 1:7-Klatsche, die wilde Wachauer Watsch’n brennt…

„Nach so einer tollen Saison tut das natürlich sehr weh“, sitzt bei Parndorf-Coach Paul Hafner der Stachel der Niederlage tief. Die Erklärung liegt auf der Hand: Die Ausfälle, gleich vier an der Zahl, konnte der Burgenlandliga-Vize-Meister nicht kompensieren. „Wir mussten mit Dornhackl, Durek und Haider drei Außenverteidiger vorgeben!“
Zudem kam die mentale Breitseite quasi mit dem Pausenpfiff, musste man das 1:3 wegstecken. „Das hat uns das Genick gebrochen“, weiß auch Hafner. Und Krems? „Die kamen dann in einen Spielrausch. Sie haben letztendlich verdient gewonnen!“ Die Wachauer blühten auf wie die dort heimischen Marillen, schmeckten für die Parndorfer im Abgang aber bittersüß – und waren eine Nummer zu groß!

„Zug ist abgefahren“
Der erhoffte Aufstieg ist futsch, was auch für Hafner klar ist. „Der Zug ist abgefahren.“ Allerdings will man sich gegen Donau am Mittwoch noch von seiner Schokoladen-Seite präsentieren.
„Das zweite Spiel der Relegation wollen wir gewinnen. Für ein positives Saisonende!“

 
Autor: Thomas Steiger – Foto: Kevin Hackner – Krone E-paper
 

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