Ein Sieg gegen Israel stößt die Tür zum Halbfinale auf

▶ Nach 0:2 zum Start gegen England wartet heute ein Schlüsselspiel
▶ Stimmung bei Österreichs U19 ist ungetrübt, die Zuversicht hoch
▶ ÖFB-Präsident Gerhard Milletich wird vor Ort die Daumen drücken

Das 0:2 gegen England ist analysiert, abgehakt. Im zweiten Spiel der U19-EM in der Slowakei soll für Österreich heute gegen Israel der erste Sieg her! „Ein ganz anderer Gegner, der defensiv stark, im Umschaltspiel brandgefährlich ist“, weiß Teamchef Martin Scherb, „aber darauf sind wir vorbereitet.“

„Offensiv heißt es konkreter werden“, lassen sich Scherbs Erkenntnisse aus dem England-Spiel am ehesten zusammenfassen. Umstellungen sind nicht auszuschließen, aber nicht in Unzufriedenheit mit dem ersten Auftritt zu begründen, „sondern darin, dass wir eine enorme Ausgeglichenheit im Kader haben, nicht nur elf Spieler sind.“ Neben taktischen Überlegungen will Scherb auch genau hinschauen, wo es „Frische“ braucht, „wir gehen ja davon aus, dass wir hier zumindest vier Spiele haben werden.“

Ein Sieg heute würde die Tür fürs Halbfinale einen großen Spalt aufstoßen. Doch man ist gewarnt, hat doch Israel gegen Serbien erst in der Nachspielzeit das 2:2 kassiert. „Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir besser sind“, sagt Rapids Pascal Fallmann.

Nach ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel gegen England drückt heute Präsident Gerhard Milletich vor Ort die Daumen: „Die Top Fünf fahren zur U20-WM – das traue ich unseren Jungs zu und wäre ein weiterer Mosaikstein für eine bessere Zukunft…“

 
Autor: Wolfgang Haenlein
 
Foto: Patrick Vranovsky / Mario Urbantschitsch

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