„Das ist unbezahlbar“

▶ Christopher Pinter geht nun als Sportwissenschafter seinen Weg
▶ Der Dozent an der TH in Deutschland will für Klingenbach netzen
Die Karriere als aktiver Kicker führte den Vollblutstürmer – der auch variabel einsetzbar ist – schon zu einigen Klubs. Parndorf, Siegendorf, Draßburg, Ebreichsdorf. Überall setzte Christopher Pinter seine Duftmarke. Und möchte nun auch abseits des Platzes seinen Weg gehen…

Der erste Schritt dazu gelang „Pinti“ mit dem Master-Abschluss im Bereich Sportwissenschaft an der FH Wr. Neustadt. Das öffnete ihm die Türen. Alemannia Aachen klopfte im Sommer 2021 an. „Ich kannte den damaligen Coach Patrick Helmes noch von den Admira Juniors, als ich dort Athletik-Coach war“, weiß Pinter. „Sie wollten mich unbedingt, der Traditionsklub in Deutschland reizte mich, sie hatten große Ambitionen.“ Abgesprochen mit seiner – nunmehr – Ehefrau Alexandra wagte er das Abenteuer – im wahrsten Sinne! „Den ersten Kontakt mit dem Trainerteam hatte ich in einer Pommes-Bude an der deutsch-belgischen Grenze“, schildert der 30-Jährige im Gespräch mit der „Krone“, der danach zwischen seinem Wohnort Purbach und Aachen per Flugzeug pendelte.
Das sollte aber lange nicht das einzige Kuriosum bleiben. „Im ersten Match gegen Preußen Münster ging uns am Weg dorthin der Mannschaftsbus ein. Das war eigentlich der Anfang vom Ende und sehr bezeichnend.“ Die ersten Partien in der Regionalliga liefen nämlich nicht nach Wunsch. „Bereits am vierten Spieltag mussten wir uns den Fans stellen!“

Ende als Neuanfang
Bald darauf wurde Coach Helmes entlassen, Pinter musste – so wie eigentlich das gesamte Team – Ende Dezember seinen Posten räumen! „Das war aber dennoch eine Erfahrung, die mir keiner nehmen kann. Das ist unbezahlbar.“
Heute startet der Torjäger – der auch Dozent an der TH Deggendorf (D) ist – mit Klingenbach in die Burgenlandliga-Saison. Wo er wieder für Furore sorgen wird…

 
Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper
 
Foto: Pinter