„Kirche im Dorf lassen“

▶ Deutschkreutz startete perfekt in die neue Burgenlandliga-Spielzeit
▶ In der Außenseiterrolle könnte man heuer im Titelkampf mitmischen
Erstes Spiel, erster Sieg, erster Tabellenführer – der FC Deutschkreutz legte in der neuen Spielzeit der Fußball-Burgenlandliga einen Start nach Maß hin! Der 3:0-Auftakt gegen St. Margarethen lässt zumindest einmal vermuten, wo der Weg des Klubs heuer hingehen könnte…

„Wir werden das richtig einordnen. Aber natürlich ist es gut, gleich drei Punkte geholt zu haben“, sagt Trainer Mario Pürrer. Gewohnt heimstark präsentierten sich die „Kreutzer“, der pro-aktive Spielstil, mit vier offensiven Akteuren, skizzierte das veränderte Gesicht des Teams. „Klar wollen wir das Spiel gestalten, unseren Angriffsfußball zeigen. Ich denke, dazu haben wir auch die richtigen Leute im Kader!“
Einer davon ist Julian Salamon, Rückkehrer in die höchste rot-goldenen Klasse. Der Stürmer prägt gemeinsam mit Tobi Szaffich die Offensive in Deutschkreutz – und hat sich bereits gut eingelebt. „Die Mannschaft ist überragend. Und mit dem Auftakt-Erfolg konnten wir auch gleich positive Schlagzeilen liefern“, weiß der gebürtige Stötteraner. Die negativen waren auch ausreichend: Entdeckte Kamera in der Kabine mit anschließender Entlassung des Verantwortlichen, Probleme bei der Spieler-Registrierung usw. Bewegte Wochen in der Blaufränkisch-Gemeinde.

Top Fünf als Ziel
Die neu entfachte Euphorie beschert daher Selbstvertrauen. Kann man gar den großen Coup landen? „Wir müssen die Kirche im Dorf lassen und schauen von Spiel zu Spiel“, so Pürrer. Das Ziel „Top Fünf“ steht.

 
Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper