Wie jedes Jahr geht’s gegen Sturm

Mattersburg startet mit schwerem Gang nach Graz ins Bundesliga-Frühjahr.
Voller Zuversicht zum „Abo-Gegner“ – Auslosung? Wird überbewertet. Wenn das Bundesliga-Jahr beginnt, dann trifft Mattersburg sowieso auf Sturm. Punkt.
War zwar nicht immer schon so, aber Sonntag warten nun bereits zum vierten Mal (!) in Folge die Grazer als Auftaktgegner auf Burgenlands Fußball-Aushängeschild. Klammert man die beiden Zweitliga-Saisonen 13/14 und 14/15 aus, dann wartet gar das sechste Duell in den letzten sieben Frühjahrsstarts! Die Bilanz ist mit zwei Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage durchaus vielversprechend, allerdings spielte man vier dieser fünf Partien daheim.
„Irgendwie verrückt, andererseits haben wir gute Erinnerungen, liegt uns Sturm besser als andere Mannschaften“, erinnert Alois Höller daran, dass man auch aus Graz immer wieder etwas mitgenommen hat, beim bislang letzten Antreten in der Merkur-Arena gab es ein 2:1 durch Tore von Martin Pusic und Rene Renner .
„Anzuschreiben wäre natürlich gleich extrem wichtig“, weiß der Routinier, der nach seiner Ristprellung wieder voll im Training steht, aber wohl noch kein Thema für die Startelf sein wird, um die Wichtigkeit eines guten Starts.
Zumal man nach einer Vorbereitung, in der es zwar keine Niederlage, aber auch keine wirklich starken Gegner gab, nicht so recht weiß, wo man steht. „Das Spiel wird auch gleich eine Standortbestimmung“, sagt Höller, der die Mattersburger Leistungen in den Tests als „durchwegs gut, aber eben wenig aussagekräftig“ sieht. Im neu praktizierten 3-4-3-System von Trainer Franz Ponweiser fühle sich die Mannschaft jedenfalls wohl – Höller: „Das passt gut drauf auf uns.“ Jetzt müssen nur noch die Ergebnisse passen.

Autor: W.Haenlein – Krone
Fotos: SV Mattersburg

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