„Desolater Schiri!“

▶ Siegendorfer haderten bei der 0:1-Niederlage gegen Mauerwerk mit dem Unparteiischen
▶ Draßburg und Neusiedl sind auswärts um Wiedergutmachung bemüht

Von einem „klassischen 0:0“ sprach Siegendorfs Sektionsleiter Harald Mayer zur Pause in der Ostliga-Partie gegen Mauerwerk. Die Aussage hatte auch nach Schlusspfiff seine Gültigkeit. Doch ein Dimic-Treffer sorgte für einen Sieg der Gäste. Der ASV haderte dagegen eher mit der Leistung des Unparteiischen Lenz. „Das war ein desolater Schiri, einer Regionalliga nicht würdig“, wetterte Mayer. „Bei vier klaren Ellenbogen-Checks von Mauerwerk, unter anderem beim Tor, gibt’s keine Karte, bei uns wurde eigentlich jedes Vergehen abgepfiffen. Skandalös!“ Zudem schmerzt zusätzlich auch die dritte Niederlage der Saison…

Neusiedl , das heute bei Aufsteiger Donaufeld gastiert, bekam nach dem 0: 2 gegen Traiskirchen drei Tage frei. „Um die Köpfe ein bisschen freizubekommen, Abstand finden“, weiß NSC-Coach Stefan Rapp. Man will eher an der Stripfing-Leistung („denen haben wir die Stirn geboten“) anknüpfen. Dazu kehrt auch das Seestädter „Hirn“ Daniel Toth – der nach den Corona-Nachwehen wieder fit ist – zurück in den Kader.

Für Draßburg wartet das wohl schwerste Auswärtsspiel der Saison, das Duell gegen Stripfing wird laut ASV-Trainer Michael Porics „eine echte Monster-Aufgabe“. Einige Verletzte (Melezovic, Federer, Polz) machen den Gang zur Star-Truppe auf keinen Fall leichter. „Das ist für uns ein Bonus-Spiel, wo wir nur gewinnen können. Aber wir fahren auch nicht auf Urlaub dorthin!“

 
Autor/Foto: Thomas Steiger/Mario Urbantschitsch – Krone E-paper