Phönix aus der Asche

▶ Draßburg setzte mit erstem Saisonsieg ein richtiges Ausrufezeichen
▶ Neusiedl atmet nach Heimerfolg auf
▶ Siegendorf erlitt 0:3-Pleite

Der Start in die neue Ostliga-Saison verhieß für Draßburg einmal mehr nichts Gutes. Fünf Spiele, zwei Punkte – man drohte erneut zum „Prügelknaben“ zu werden. Doch der „Turnaround“ scheint geschafft, die Leistung beim 4:3-Spektakel-Sieg gegen Marchfeld spricht für sich. Der ASV zeigte Spielwitz, Charakter und Leidenschaft. Und erhob sich gegen eines der stärksten Teams der Liga wie Phönix aus der Asche…
„Gegen so eine Mannschaft vier Tore zu machen ist nicht alltäglich“, jubelte Coach Michael Porics über den ersten Saison-Erfolg. Die drei Punkte tun sichtlich gut. „Es war wichtig anzuschreiben. Wenn es in so einem Spiel passiert, mit einer derartigen Performance, freut mich das umso mehr!“ In der Tat, die Draßburger drückten nach einer knappen Viertelstunde der Partie ihren Stempel auf, ließen sich auch nach zweimaligem Rückstand nicht aus der Fassung bringen.
Die Offensivreihe um Nikolic und Mujanovic traf endlich – Traumtore inbegriffen. „Da war sehr viel Positives dabei. Schön zu sehen, was alles möglich ist, wenn wir die nötige Mentalität und das Selbstvertrauen an den Tag legen!“

Ähnlich die Gemütslage bei Neusiedl. Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Leobendorf fällt in der Seestadt eine mittelgroße Last ab. „Nach drei Niederlagen in Folge war das natürlich extrem wichtig“, weiß auch Trainer Steffan Rapp.

„Zu wenig“
Für Siegendorf war der gestrige Auftritt in Krems zum Vergessen. Bereits zur Pause war die 0:3-Niederlage besiegelt. Die rot-goldenen Gäste strahlten offensiv kaum Gefahr aus. „Wir fanden nie ins Spiel. Das war einfach zu wenig“, sagte Siegendorf-Sektionsleiter Harald Mayer.

 
Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper