Uhr zurückgedreht

▶ Neusiedl holte nach Blitz-Gegentor verdientes 1:1 bei Elektra
▶ Seestädter zeigten wieder die altbekannten Stärken
▶ Siegendorf jubelt, Draßburg hadert
Knapp 60 Sekunden waren gespielt, da zappelte der Ball bereits im Netz der Seestädter. „Die ersten 25 Minuten haben wir verschlafen“, resümierte Neusiedls Sportlicher Leiter Günter Gabriel. Doch dann fand die Rapp-Elf in die Spur, war auswärts bei Elektra überlegen.
Die absoluten Top-Chancen konnte man zwar nicht kreieren, dennoch wurde die Neusiedler Uhr ein paar Wochen zurückgedreht – nämlich zu den altbekannten Stärken. „Wir hatten auch spielerisch das Kommando, bearbeiteten den Gegner pausenlos“, freute sich Gabriel über den erfrischenden Auftritt – und dem „Geschenk“ zu seinem 42. Geburtstag, das Kienzl mit dem 1:1 bescherte.

Erleichterung
Spürbar war die Erleichterung in Siegendorf, wo man nach drei Nullnummern ein eindrucksvolles 3:0 über den Sportclub bejubelte. „Wir haben auch davor keine schlechte Saison gespielt, sind aber teilweise über mangelnde Erfahrung gestolpert“, weiß Trainer Marek Kausich, dass oft nur „Kleinigkeiten“ fehlten. „Wenn wir die nächsten Partien genauso auftreten, haben wir auch auswärts die Chance, Siege zu holen.“

Draßburg-Trainer Michael Porics trauerte beim 0:1 in Traiskirchen vor allem wegen dem „billigen Gegentor“ einem möglichen Punkt nach. „Das Positive ist, dass wir uns nicht hängen lassen, bis zum Schluss alles versuchten“, sah der Coach, „dass wir nah dran sind“.

 
Autor: W. Haenlein/T. Steiger – Krone E-paper