„Foda soll auch 2021 unser Teamchef sein!“

Nach der logischen Verschiebung der EURO auf nächsten Sommer will ÖFB-Präsident Leo Windtner quasi „automatisch“ den Vertrag mit dem Deutschen verlängern – „Es gibt keinen Konfliktstoff mit ihm!“
Über 80 Teilnehmer an der UEFA-Videokonferenz waren sich gestern schnell einig, dass die EURO 2020 um ein Jahr verschoben werden muss. Der ÖFB und Präsident Leo Windtner begrüßten diese Entscheidung: „Die Solidarität der Fußballfamilie in dieser Situation zeigt, dass im Moment andere Dinge Priorität haben!“
„Es ist erfreulich, dass trotz der derzeitigen dramatischen Situation durch diese Entscheidung auch eine ermutigende Perspektive geboten wird“, so Windtner weiter, „auch wenn momentan natürlich die Gesundheit aller im Vordergrund steht.“
Irgendwann, so hofft der Präsident, könne auch der Fußball wieder zur Normalität zurückkehren, dafür wird man Vorkehrungen treffen: „Eine Arbeitsgruppe wird den Terminkalender nachjustieren, es ist zu hoffen, dass nach Ostern sich ein Horizont abzeichnet, wie es mit der dramatischen Entwicklung der Pandemie weitergeht, danach will man Nägel mit Köpfen machen.“
Und der Vertrag von Teamchef Franco Foda, der ja nur bis nach dem Ende der EURO in diesem Sommer gültig gewesen wäre? „Wir haben ein sehr gutes Gesprächsverhältnis mit dem Teamchef, sobald es die Umstände zulassen, werden wir uns gleich mit ihm zusammensetzen. Von unserer Seite ist klar: Es gibt keinen Konfliktstoff, wir wollen mit Franco Foda weitermachen, er soll auch bei der EURO 2021 unser Teamchef sein!“

Arbeitsplätze sichern
ÖFB-intern sind die nächsten Wochen klar definiert: „Oberste Priorität hat die Gesundheit und die Sicherung aller Arbeitsplätze im Fußball, bei uns ebenso wie bei jedem Verein in Österreich“, erklärt Generalsekretär Thomas Hollerer.

Autor: Peter Klöbl – Krone

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