Trotz Krise uneinsichtig

Weißrusslands Staatspräsident Lukaschenko hat verrückte Meinung zum Coronavirus – so spielt Darko Bodul noch Profifußball vor Fans.

Darko Bodul, Ex-Bundesligaspieler von Altach und Sturm Graz, spielt bei Soligorsk in Weißrusslands erster Liga trotz der Coronakrise tatsächlich noch Profifußball vor Fans.
Bruder Dragan, der in der Saison 1997/98 bei der Admira in der Bundesliga kickte und König der Wiener Stadthalle war, erzählt: „Er wohnt in Minsk und pendelt nach Soligorsk. Ich habe ihn im Winter noch besucht, als die aktuelle Lage noch nicht abzusehen war.“
Obwohl es in Weißrussland 70 positive Coronavirus-Fälle gibt, sagte Staatspräsident Alexander Lukaschenko laut der staatlichen Nachrichtenagentur Belta: „Es gibt keinen Grund, drakonische Maßnahmen zu ergreifen. Die zivilisierte Welt ist verrückt geworden. Es ist auch eine absolute Dummheit, die Grenzen zu schließen.“ Diese Meinung hat Lukaschenko, oft als Europas letzter Diktator bezeichnet, definitiv exklusiv. Und Darko Bodul und Co. müssen (noch) spielen – ob sie wollen oder nicht.

Autor: M. Mödl – Krone

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