„Er war einzigartig“

Real Madrid trauert um Ex-Präsident Lorenzo Sanz, der am Samstag an den Folgen des Coronavirus starb – Italiens Serie A vermeldete mit Paulo Dybala den 15. Fall – In China erwischte es Marouane Fellaini.

Der Tod von Sanz löste in Madrid tiefe Betroffenheit aus, mit ihm als Präsident hatte Real 1998 nach 32 Jahren erstmals wieder die Champions League gewonnen, 2000 den Coup wiederholt. Er hatte Stars wie Suker, Mijatovic, Roberto Carlos und Seedorf zu den „Königlichen“ transferiert, Letzterer nahm mit bewegenden Worten Abschied: „Danke für alles, was Sie Real und meiner Familie gegeben haben.“ Ex-Profi Fernando Morientes fügte hinzu: „Er war einzigartig.“
Sanz war am Samstag im Alter von 76 Jahren nach vier Tagen auf der Intensiv-Station des Madrider Krankenhauses Hospital Jiménez Díaz an den Folgen des Coronavirus gestorben. Laut behandelnden Ärzten war er zusätzlich von einer Nierenerkrankung geschwächt.
In Italiens Serie A wurden mittlerweile 15 Spieler positiv auf das Virus getestet: Mit Superstar Paulo Dybala vermeldete Meister Juventus Turin den dritten Fall, auch dessen Verlobte hat es erwischt: „Wir fühlen uns aber sehr gut, sind beschwerdefrei“, ließ der Argentinier wissen. Bei Milan traf es nebst dem 18-jährigen Daniel Maldini auch dessen prominenten Vater: Klub-Legende Paolo Maldini, aktuell technischer Direktor, gilt aber wie sein Sohn bereits als geheilt.
Seit gestern hat die chinesische Super League den ersten betroffenen Kicker: Marouane Fellaini lieferte, wie sein Verein Shandong Luneg berichtet, ebenfalls eine positive Probe ab. Der 32-Jährige, WM-Dritter mit Belgien 2018, befindet sich in Isolation, verspüre aber keine Symptome.

Autor: Krone

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