SC Pinkafeld: Viel Heimarbeit für den Fall der Fälle

Beim Traditionsverein schickte Cheftrainer Florian Hotwagner zuletzt ein intensives vierwöchiges Programm aus. So war das nicht geplant: Nach dem 1:1-Auftaktremis in Horitschon, hätte der SC Pinkafeld in den beiden darauffolgenden Runden erst Deutschkreutz empfangen und wäre dann zum Spitzenreiter aus Siegendorf gereist. Hinfällig – wegen Corona. Das Virus beschäftigt die ganze Welt und machte auch vor Österreich und der Burgenlandliga nicht Halt. Bis zum Ostermontag, dem 13. April, gelten nun die Bestimmungen der Bundesregierung, die weite Teile des Landes lahmlegte. Eine Situation, die für alle neu ist. Auch für die Pinkafelder, wo sich Cheftrainer Florian Hotwagner vor knapp zwei Wochen noch einer Kreuzband-Operation unterzog und sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung befindet. Improvisation ist dennoch gefragt.

„Hoti“, Assistent Thomas Simon und der weitere Trainerstab schickten nämlich ein Heimprogramm an die kickende SCP-Zunft aus. Dieses gehe für die nächsten vier Wochen. „Jeder hat da seinen eigenen Pulsbereich, den wir aus dem Winter noch kennen“, so der Coach zur BVZ. Aber nicht nur läuferisch, auch im Stabilisations- und Kräftigungsbereich wolle man aktiv bleiben. „Die Einheiten dauern unterschiedlich lange, von 50 Minuten bis zu einer Stunde 20 Minuten ist da alles dabei. Wie es dann in vier Wochen aussieht, müssen wir abwarten.“

Dabei will man vor allem vorbeugend agieren, denn wann und ob es im Frühjahr 2020 überhaupt weitergehe, bleibt ungewiss. Hotwagner glaubt nicht wirklich an eine Saison-Fortführung. „Ich befürchte, dass sich das nicht mehr ausgehen wird.“

Autor+Foto: Patrick Bauer

…zurück