„Bin da, wenn’s losgeht“

Warum Andreas Gruber dreimal täglich die Wohnung verlässt – Mattersburgs bester Torschütze arbeitet daheim am Comeback.
Nach seinem ursprünglichen Plan wäre Andreas Gruber Anfang kommender Woche wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen, um nach der Länderspielpause sein Comeback zu geben. An beides ist derzeit nicht zu denken.
„Wir versuchen das Beste draus zu machen“, funkt Mattersburgs Torjäger aus der „Quarantäne“ in seiner Grazer Wohnung. Die er im Schnitt dreimal täglich verlässt. Einmal zum Laufen, zweimal, um mit Freundin Corinna und Sohn Nico spazieren zu gehen. Zumindest dem ist Corona egal, ist er doch gerade einmal sechs Wochen alt und hält die Eltern auf Trab . . .
Gruber macht sich natürlich seine Gedanken, „dass wir in solchen Zeiten alle Opfer bringen müssen, ist logisch“, spricht der 24-Jährige die gestern auch beim SVM fixierte Kurzarbeit an. Die Narbe nach der Meniskus-OP tut noch manchmal weh („da fehlt die Arbeit mit einem Physiotherapeuten“) – seinen Optimismus aber lässt er sich nicht nehmen. „Ich bin da, wenn’s wieder losgeht, arbeitete darauf hin, dass wir ab 14. April wieder trainieren, sonst eben eine Woche später.“ Um endlich wieder zu tun, was er am besten kann: Fußballspielen.

Autor: W. Haenlein – Krone
Foto: A. Gruber

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