WSG Sw.Tirol – SV Mattersburg 1:3 (0:1)

Mattersburg ließ die rote Laterne in Tirol! 3:1 am Tivoli über WSG Tirol war vor allem „wichtig für die Köpfe“ – Der starke Andi Kuen gab zu, dass ihm beim 2:0 „eine Flanke abriss“ -Jetzt gilt es die Akkus neu aufzuladen und im Frühjahr Gas zu geben.
Das „Drehbuch“ hätte eigentlich einen neuen Mattersburger Rekordtorschützen vorgesehen. „Wenn ich ehrlich bin, wollte ich den Ball zum Büchsi bringen“, gab Matchwinner Andreas Kuen nach seinem sehenswerten Treffer zum vorentscheidenden 0:2 am Tivoli zu. Und dieser Büchsi, der im bürgerlichen Namen auf Patrick Bürger hört, hätte mit seinem 57. Bundesliga-Tor für den SVM Michael Mörz überholen können, mit dem er sich aktuell (noch?) diese interne Spitzenposition teilt.
Den Burgenländern wird es so egal gewesen sein, wie dem Tiroler Kuen („ich bin nicht der erste Kicker, dem eine Flanke abgerissen ist“) im SVM-Trikot: Mit dem 3: 1 über Wattens ließ man die rote Laterne in Tirol!
„Eine lange Reise“
„Wichtig für die Köpfe“, weiß Franz Ponweiser, dass diese drei Punkte mental wohl noch mehr wert waren, als für die Tabelle – dort muss man im Frühjahr sowieso auf „eine lange Reise“, wie es der Trainer ausdrückte, eingestellt sein. Auf einen Kampf, den seine Mannschaft ganz offenbar angenommen hat. „Die letzten drei Runden haben wir vom Auftreten die Kurve gekratzt, speziell nach der unglücklichen Niederlage gegen die Admira war der Sieg immens wertvoll.“
Jetzt gilt es die Akkus aufzuladen, womöglich an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen – und im Frühjahr Gas zu geben! In Wattens, das hörte man gestern bereits, will man auf alle Fälle personell nachlegen.

Autor: Wolfgang Haenlein – Krone

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