Nicht überall wird gleich losgelegt

Fußball-Akademie Burgenland und SVM-Amateure ab Montag im Training, Draßburg und Neusiedl warten noch.
Das Aufatmen war auch im Fußball-Unterhaus nicht zu überhören, als der Beschluss zur Fortsetzung der Bundesliga und zur allgemeinen Trainingserlaubnis ab morgen gefasst wurde. „Eine ganz wichtige Signalwirkung“, sagt Draßburg-Trainer Franz Lederer.

Mit der Umsetzung hat man es bei Burgenlands Ostligaklubs aber nicht gleich eilig. Nur Mattersburgs Amateure legen schon am Montag los. „Wir übersiedeln nach Krensdorf“, verrät der Sportliche Leiter Kevin Pauschenwein, „um mit den Platz-Zeiten unabhängiger zu sein.“ Eine vorübergehende Rückkehr zu den Wurzeln also, war Krensdorf doch einst Heimstätte der Amas. „Natürlich überwiegt jetzt einmal die Freude, wieder auf den Platz zu dürfen. Mittelfristig braucht es aber Land in Sicht, was einen Zeithorizont zur neuen Meisterschaft betrifft.“

Genau aus diesem Grund sieht man in Draßburg und Neusiedl keine Eile geboten. „Wir starten am 2. Juni, vielleicht gibt es bis dahin weitere Lockerungen“, verrät Lederer, dessen Spieler ein Heimprogramm durchziehen. Für Neusiedl-Manager Lukas Stranz hat jetzt die Kader-Planungen Priorität, „wer will, kann ab Montag mit der 1b trainieren.“

Vier Standorte
Da startet auch die AKA Burgenland, deren Sportlicher Leiter Manuel Takacs ein umfangreiches Konzept unter Einhaltung aller „Gebote“ ausarbeitete. Weil das Internat noch geschlossen ist, wird an vier Standorten (Parndorf, Draßburg, Mattersburg, Oberwart) trainiert – um für die Spieler leichter erreichbar zu sein: „Die Teilnahme ist freiwillig, aber es werden alle kommen.“ Die Pause dauert bereits viel zu lange.

Autor: W. Haenlein

Foto: ÁKA Burgenland

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