Der Titelverteidiger überrollte überforderte Lustenauer

Salzburg-Express machte mit der Ländle-Elf kurzen Prozess!
Salzburg-Coach Marsch verzichtete im Cup-Finale auf Überraschungen. Bei den Lustenauern feierte Torhüter Eres sein Debüt.
Wie zu erwarten übernahmen die Bullen von Beginn an das Kommando, Lustenau hielt zunächst aber gut mit. Bis der Titelverteidiger mit einem Doppelschlag binnen 102 Sekunden für klare Verhältnisse sorgte:
▶ Szoboszlai trat einen Freistoß aus spitzem Winkel in Richtung Tor. Eres stand einen Tick zu weit vorne, hatte keine Sicht und musste erstmals hinter sich greifen – 1:0 (19.)!
▶ Ein ungenauer Pass des 21-Jährigen leitete das zweite Tor ein. Hwang eroberte den Ball und spielte quer – Eres und Stumberger waren sich uneins, der Ex-Lieferinger traf ins eigene Tor – 2:0 (21.)!

Junuzovic mit Turban
Fortan hatte Salzburg das Spiel komplett im Griff und ließ defensiv so gut wie nichts zu. Für einen kurzen Schreckmoment sorgte Junuzovic, der sich ein Cut zuzog, das genäht werden musste. Der Routinier biss aber auf die Zähne und setzte die Partie mit einem Turban fort.

Auch nach der Pause dominierte Salzburg. Nach einem Abwehrschnitzer bediente Szoboszlai Okafor, der locker zum 3:0 einschob (53.). Während Lustenaus Ronivaldo bei einem Lattenkracher Pech hatte (63.), legte Ashimeru zwei Minuten später mit einem Weitschuss nach.
Für den Schlusspunkt sorgte Koita: Adeyemis Hereingabe wollte Avramovic klären, der traf dabei aber Salzburgs Joker am Arm. Von diesem flog der Ball zum 5:0-Endstand ins Lustenauer Tor.

Autor: Christoph Nister

Foto: FC Red Bull Salzburg

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