Alle in der Warteschleife

Senat 5 gibt heute Vorgehensweise im „Fall Mattersburg“ bekannt
Bundesliga und vor allem WSG Tirol drängen auf eine rasche Lösung

Bitte warten. Das tägliche Motto im Fall des nach der Pleite der Bank von (Ex-)Klubboss Martin Pucher infolge krimineller Machenschaften in arge finanzielle Turbulenzen geratenen SV Mattersburg. Für die Bundesliga, für den möglichen „Ersatz“ WSG Tirol und für die Burgenländer selbst. Gestern tagte der Senat 5, befasste sich dabei nicht nur mit der SVM-Stellungnahme vom letzten Freitag, sondern führte auch ein „informatives Gespräch“ mit Vereinsvertretern.

„Wir sind proaktiv an die Sache herangegangen, auch um zu zeigen, was seit Freitag weiter ging“, sagt Langzeitfunktionär Hans Georg Deischler, der rund um die Uhr um den Fortbestand kämpft und mit dem Sanierungsbeauftragten Dr. Günther Hödl die Mattersburger Pläne erläuterte bzw. über den Status quo der Gespräche mit möglichen Investoren informierte. Für nächsten Mittwoch ist eine Mitgliederversammlung anberaumt, bei der allerspätestens alles stehen muss.

Der Senat 5 wird heute über die weitere Vorgehensweise entscheiden, die WSG Tirol hat sich indessen mit Ex-Ried-Präsident und Red-Bull-Anwalt Dr. Peter Vogl einen Bundesliga-Kenner ins Boot geholt, um aufs Tempo zu drücken.

Autor: W.Haenlein

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