BFV-Cup: SV Mühlgraben – SC Pinkafeld 0:7 (0:4)

SCP zieht mit 7:0-Sieg gegen Mühlgraben in die 2. Cup-Runde ein
Mit einem 7:0 schaffte der SCP im ersten Pflichtspiel unter Neo-Trainer Maximilian Senft souverän den Aufstieg in die zweite Runde des BFV-Cups. Besonders erfreulich aus Pinkafelder Sicht dabei war die Tatsache, dass sich nicht weniger als sechs verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, lediglich der in der letzten Viertelstunde eingewechselte Mohammad Abu Halawa schnürte einen Doppelpack. Bemerkenswert vielleicht auch, dass sechs der sieben Tore jeweils in der letzten Viertelstunde beider Halbzeiten fielen, während der Zweitligist Mühlgraben, jeweils die erste halbe Stunde einer Spielhälfte offenhalten konnte.

Halbzeit Eins: Vorentscheidung bereits knapp vor der Pause

Trainer Max Senft musste seine Abwehrreihe umstellen, weil Michi Pahr im Vorfeld einen Schlag auf den Knöchel bekommen hatte und daher an ein Antreten nicht zu denken war. Da auch Anze Kosnik weiterhin nicht fit ist, bestand das SCP-Sturmduo in Mühlgraben aus Lukas Zapfel und Neuerwerbung Ernest Grvala. Beide waren es dann auch, die in Halbzeit Eins maßgeblich an der Weichenstellung hin zum Sieg beteiligt waren.

Doch bevor es soweit war, hatte der SCP noch eine gehörige Schrecksekunde zu überstehen. Im Minute 12 musste Andi Diridl aus dem Strafraum Tor heraus, um einen weiten Ball noch vor dem heranbrausenden SVM-Akteur Simon Thomas zu erreichen. Was dann genau passierte, werden die beide und der ebenfalls beteiligte Hannes Gamperl besser wissen. Es gab einen Abschlagversuch, der Ball bewegte sich aber auf einmal in Richtung leeres SCP-Tor. Simon Thomas sprintete ihm nach, unser neuer Abwehrrecke Michi Daum war aber noch schneller und schlug in letzter Sekunde den Ball vor der Linie weg und bewahrte somit den SCP vor einem frühen Rückstand. Während ihr Professor hinten für Ordnung sorgte (Michi Daum ist im Zivilberuf Lehrer für Bewegung und Sport im Gym Oberschützen), schlugen vorne seine aktuellen bzw. ehemaligen BSSM-Schützlinge, Niko Nagy (mittlerweile nach bestandener Matura schon ein Ex-BSSMler) und Gabor Hart, zu. Beide Male aus halbrechter Position, beide Male mit Unterstützung von Lukas Zapfel, auch ein BSSM-Akteur, der ihnen entweder selbstlos als Schlechterpositionierter den Ball überließ oder für den notwendigen Schussraum sorgte.

Das 3:0 war ein Kunstschuss von Martin Aus der Schmitten, übrigens auch ein Ex-BSSMler, der sich dazu ein Herz gefasst und 20 Meter vor dem SVM-Tor drauflos genagelt hatte. Der Ball schlug via Unterkante Querlatte im heimischen Tor ein, SVM-Keeper Tahir Bilalic, der zuvor einige Male Pinkafelder Chancen zunichte gemacht hatte, war hier ohne Abwehrmöglichkeit. Für das 4:0 und somit für die Vorentscheidung sorgte Neuerwerbung Ernest Grvala, der zuvor über die linke Seite immer wieder für Gefahr im heimischen Strafraum gesorgt hatte. Vorarbeit leistete auch hier Lukas Zapfel, der mit einer Körpertäuschung auf der rechten Außenbahn die SVM-Defensive aufriss und dann seinen Sturmpartner mustergültig bediente.

Den drei Toren in der letzten Viertelstunde war vorausgegangen, dass der SCP mit langen Ballstafetten sich viel Ballbesitz verschafft hatte und somit das zukünftige Konzept von Max Senft erstmals unter Pflichtspielbedingungen in die Tat umsetzte.

Halbzeit Zwei: Kopie der ersten 45 Minuten…hier geht es weiter

Autor+Foto: SC Pinkafeld






 
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