Licht und Schatten

Die Herbstsaison in der Frauenfußball-Bundesliga war für die Südburgenländerinnen durchwachsen – Thurner beendet Karriere.

Die Damen des FC Südburgenland holten im Herbst der Frauenfußball-Bundesliga in neun Runden drei Remis und einen Sieg, überwintern auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Zwischenzeitlich war mehr Schatten als Licht“, analysiert Trainer Rene Mahlknecht.
Was auch zum Teil Corona geschuldet war. „Immer wieder sind wichtige Spielerinnen ausgefallen.“ Guten Leistungen wie dem 0:0 zum Auftakt gegen Neulengbach – dem ersten Punktgewinn gegen die Niederösterreicherinnen überhaupt – und dem 1:1 gegen die Austria folgten schlechtere Spiele.
„Das war eine Kopfsache“, spricht Mahlknecht die mentale Komponente an. „Wenn wir nicht komplett waren, hat man das auch am mangelnden Selbstvertrauen gemerkt. Waren alle da, ist es leichter gegangen, wie beim 3:1-Sieg in Innsbruck.“




Schuhe an den Nagel
Definitiv nicht mehr für die Südburgenländerinnen auflaufen wird Franziska Thurner, sie hängt ihre Schuhe an den Nagel. „Es geht sich beruflich nicht aus. Sie hat uns ihr Karriereende schon länger angekündigt.“ Nun ist der Klub auf der Suche nach Ersatz. „Obwohl man Franzi nicht ersetzen kann. Sowohl sportlich als auch menschlich“, weiß Mahlknecht. „Ohne sie wären wir nicht mehr in der Liga.“

Autor: S.Schnittka
 
Fotos: busycomm.at, Turner
 
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