Polizei bei Mauerwerk!

▶ Ostligist absolvierte gestern verbotenes Training und erinnert an unschöne Aktion des LASK
▶ Nach dem „Besuch“ weitergemacht!

Ein kleines Plätzchen schaufelten sie sich auf dem schneebedeckten Kunstrasen in Kaiserebersdorf frei – dazu war nur ihre linke Spielhälfte beleuchtet. Dabei hätte Ostligist Mauerwerk für die Anzahl der Spieler und den dafür nötigen Mindestabstand eher den ganzen Platz gebraucht.




Taten sie aber nicht!
Im Gegenteil: Die Simmeringer leisteten sich gestern einen Skandal im Amateur-Fußball, trainierten in einer kleinen Gruppe. Und hielten sich nicht wie die anderen Mannschaften an die Regeln. Weshalb es nur eine Frage der Zeit war, bis die Polizei am Platz erschien. Einige Spieler standen daraufhin wie versteinert vor der Kabine – andere versteckten sich hinter Bäumen und Büschen.

Nach kurzer Zeit war das Theater und der „Einsatz“ auch schon wieder vorbei. Jedoch nicht das Training! Ein paar Spieler gingen zwar ins Warme, die Einheit wurde aber fortgesetzt. Die Polizei rechtfertigte sich mit der Aussage: „Die Regeln wurden ja eingehalten und seit Montag dürfen die Vereine eh wieder trainieren, oder?“

Zur Info: Ein Spieler darf individuell mit einem einzigen Coach aus einem fremden Haushalt trainieren – allerdings nur im Freien und mit dem Mindestabstand von zwei Metern. Dieser Vorfall erinnert leider an das verbotene LASK-Training letzten Sommer. Eine Aktion, die nicht gut ankam.

Autor: L. S.
 
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