„An Regeln halten“

▶ BFV-Präsident Milletich fordert endlich Perspektiven für den Breitensport und den Nachwuchs
▶ Der Fall von Ostligist Mauerwerk wird von der Gesundheitsbehörde wegen Trainingseinheit genau untersucht

Dass die Geduld langsam verloren geht, ist absolut verständlich“, sagt Gerhard Milletich, Präsident des burgenländischen Fußballverbands, angesprochen auf das Training von Ostligist Mauerwerk am Dienstag Abend. Im gleichen Atemzug mahnt er aber: „Es müssen sich aber alle an die Regeln halten! Sonst macht am Ende noch jeder, was er will.“ Doch wann und unter welchen Umständen darf zurzeit im Amateur-Fußball überhaupt trainiert werden?

▶ An einem Training dürfen nur ein Trainer und höchstens drei Erwachsene plus sechs minderjährige Spieler teilnehmen, falls alle Spieler im selben Haushalt leben.
▶ Ansonsten ist nur ein Individualtraining mit einem Coach und einem einzigen Kicker aus einem fremden Haushalt möglich.
▶ Für jede Person müssen dabei min. 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Das ist nur im Freien und unter dem Mindestabstand von zwei Metern möglich.

Bei Mauerwerk hatten jedoch zwei Goalies ein Tormann-Training, die nicht im selben Haushalt leben. Während bei den Feldspielern die Regeln – außer der Mindestabstand bei den Übungen – laut Trainer Patrick Kasuba eingehalten wurden. Die Kicker der beiden 3er-Gruppen, die allerdings gemischt untereinander trainierten, wohnen nämlich unter einem Dach. „Das klingt sicher komisch – ist aber so.“

„Die Behörden werden ganz genau prüfen. Wenn etwas schiefgelaufen ist, wäre das ein Desaster“, sagt ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer.

Autoren: L. S./C. T./A. R.
 
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