Die Klubs proben den Aufstand: „Wir wollen endlich loslegen!“

Trotz klarer Konzepte wurde der Sport bei Öffnungsschritten vergessen!
Schon vor Wochen wurden Konzepte zur Wiederöffnung des Nachwuchs- und Amateursports an die Bundesregierung übermittelt. Dass auf den Sport bei den jüngsten Öffnungsschritten vergessen wurde, lässt die Wogen hochgehen. „Es gibt keinen Grund, länger zuzuwarten“, ist auch Landesrat Heinrich Dorner empört.

Im November sind die Lichter bei den heimischen Sportvereinen ausgegangen. Und geht es nach den Äußerungen der Bundesregierung, bleiben die Tore noch bis Ostern geschlossen. Doch das wollen sich die 1500 Klubs im Burgenland nicht gefallen lassen. Und auch Landesrat Heinrich Dorner sieht die Öffnungsschritte für den Sport als längst überfällig an: „Nachdem Schulbetrieb wieder möglich ist, gibt es keinen Grund, hier länger zuzuwarten. Die Kinder müssen sich endlich wieder so richtig austoben können“, fordert er Gesundheitsminister Anschober zum Umdenken auf.




Ähnlich sieht es der burgenländische Fußballboss Gerhard Milletich: „Ich bin entsetzt darüber, wie die Politik den Sport, der Gesundheit bringt, ignoriert. Vor allem Kinder und Jugendliche vermissen den Sportplatz enorm!“ – Konzepte, wie Training mit regelmäßigen Corona-Testungen und Hygienemaßnahmen möglich ist, gibt es seit vielen Wochen.

Gefährlicher Stillstand
„Der aktuelle Bewegungsstillstand ist für alle Altersgruppen gefährlich“, meint Robert Zsifkovits, Präsident des ASVÖ Burgenland, „Die Vereine wollen endlich wieder loslegen! Körperliche Aktivität ist ist auch ein wesentlicher Faktor für das psychische und soziale Wohlergehen der Menschen. Und das ist gerade in der gegenwärtigen Krise essenziell.“

Autor: Anja Richter
 
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