„Aufbruchstimmung!“

▶ Warum der neue Obmann Peter Eigl nicht als Feuerwehrmann nach Neusiedl kam
▶ Dem Klassenerhalt wird alles untergeordnet

Nach 37 Funktionärs-Jahren kann Peter Eigl im Fußball keiner mehr ein X für ein U vormachen. Oder ein F(AC) für ein N(eusiedl). Bis September war der pensionierte Beamte der Berufsfeuerwehr Wien im Vorstand des Zweitligisten, gestern wurde er wie erwartet zum Obmann des burgenländischen Regionalligaklubs gewählt. Aber nicht als Feuerwehrmann. „Die Karten mussten auf den Tisch und sind mehr als in Ordnung“, sieht Eigl den Verein, der sich finanziell seit geraumer Zeit in unruhigen Gewässern bewegt, auf einem guten Weg.

Wie es zu seinem „Transfer“ kam? „Ich wohne seit zwei Jahren in Neusiedl, meine Tochter wohnt hier, mein Enkel spielt im Verein – dazu verspürte ich in vielen Gesprächen mit dem jungen Funktionärsteam eine Aufbruchstimmung.“ Ob Gönnerclub, Kantinenverein oder der neue Vorstand, „wir ziehen alle an einem Strang.“ Den Corona-Stillstand nutzte man schon zur Verbesserung der Infrastruktur und erneuerte den Kabinentrakt, die wichtigste Baustelle ist aber der Klassenerhalt. Mit all seinen Fragezeichen. Denn während die 145 Kinder beim NSC ab 15. März endlich wieder trainieren dürfen, hängt die Kampfmannschaft völlig in der Luft…

„Wir wollen unbedingt die Liga halten, auch wenn derzeit keiner weiß, wieviele Klubs absteigen“, sagt Eigl, der aber lange genug im Geschäft ist, um neben Plan A notgedrungen auch einen Plan B für die Burgenlandliga vorzubereiten.
 
Autor: W.Haenlein
 

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