Ein Dreikampf um zwei Plätze an der Sonne

Der WAC, Tirol und Hartberg spielen im Fernduell um den Einzug in die Top 6

Drei Klubs kämpfen am Sonntag um zwei noch nicht fixierte Plätze in der Meistergruppe. Der WAC (5.Platz/30 Punkte) liegt gegenüber der WSG Tirol (6.Platz/29) und Hartberg (7.Platz/28) in der Poleposition. Ein Remis bei der Austria würde den Kärntnern aufgrund des um zwölf Treffer besseren Torverhältnisses gegenüber Hartberg reichen.
Einzig die Steirer, die zu Hause auf St.Pölten treffen, können die Top 6 nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Der Papierform nach das schwierigste Los hat die WSG Tirol, die daheim auf Rapid trifft. Allerdings: Mit den Hütteldorfern hat man in dieser Saison gute Erfahrungen gemacht.




• Schauplatz Wien Der WAC gewann fünf der jüngsten acht Liga-Duelle mit der Austria, im Herbst dank eines Last-Minute-Elfers von Michael Liendl 3:2. Der Austria fehlt Benedikt Pichler, der nach seinem Rot-Foul gegen Sturms Ingolitsch für fünf Spiele gesperrt wurde. WAC-Coach Roman Stary ist überzeugt: „Die Mannschaft hat in den letzten Jahren mit Entscheidungsspielen gut umgehen können. Wenn es entweder-oder geht, waren sie immer voll da.“

• Schauplatz Innsbruck Im ersten Saisonduell mit Rapid zogen die Tiroler den Hütteldorfern am 13.Dezember die Hosen aus. Ob der 3:0-Sieg zu wiederholen ist? Rapid sei seither „eine Klasse stärker“ geworden, meint WSG-Coach Silberberger, der sich dennoch darüber freut, gegen einen Topklub zu spielen. „Sie kommen, um selbst Fußball zu spielen. Das kommt uns entgegen.“

• Schauplatz Hartberg „Wir wollen da sein, wenn andere auslassen“, betont Hartberg-Trainer Markus Schopp und kann damit heute weitermachen. St.Pölten hofft auf offensive Gastgeber und dadurch „Umschaltmomente“, sagt Trainer Ibertsberger.
Egal ob für den WAC, Tirol oder Hartberg: Ein Platz unter den Top 6 wäre zugleich auch der Klassenerhalt und garantiert monatelange Planungssicherheit.

Autor: Kurier Kurier

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