SC Lockenhaus-Trainer Stössl: „Will auf Platz zurückkehren“

Der Amateur-Fußball befindet sich weiter in der Warteschleife. Signale über weitere Öffnungsschritte werden immer leiser, zumal nach den Verschärfungen der Maßnahmen in der Ostregion die Hoffnung auf einen baldigen Re-Start im Fußball-Unterhaus immer mehr sinkt – auch beim 2.Liga Mitte-Verein SC Lockenhaus/Rattersdorf.

Der Bgld. Fußballverband wartet die weiteren Entwicklungen bis nach Ostern ab, stimmt dann in einer Vorstandssitzung über ein mögliches Abbruchsszenario ab. Bis dahin bleiben auch der SC Lockenhaus/Rattersdorf und andere Klubs orientierungslos, weil auch die Kommunikationslinie der Verantwortungsträger zunehmend perspektivlos für den Amateur- und Breitensport wirkt.

Abbruch nach Vereinswechsel?
Bleibt die Hoffnung, „dass die Rückkehr auf den Fußballplatz doch bald möglich ist“, so Trainer Edi Stössl, der für Fußballfans schmerzlich ergänzt: „Auch wenn die Meisterschaft doch abgebrochen wird.“ Wovon der 40-jährige Neo-Trainer des 2. Liga Mitte-Tabellenschlusslichts derzeit auch ausgeht. „Ich war bisher immer positiv eingestellt, aber mittlerweile glaube ich nicht mehr, dass wir die Meisterschaft tatsächlich zu Ende spielen können.“

(Abbruch)-Freude ob der prekären Tabellensituation mit drei Punkten aus acht Spielen hat Edi Stössl, der erst zu Jahreswechsel zum SC Lockenhaus/Rattersdorf wechselte, nicht: „Ich will den Ligaverbleib auf sportlichem Wege schaffen und endlich wieder auf den Platz zurückkehren – auch und wenn dies ausschließlich nur mit erlaubtem Training und ohne Spiele der Fall sein sollte.“
 
Foto+Autor: Oliver Frank Oliver Frank
 

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