Von Sein und Schein oder das Auge des Betrachters

In der letzten BVZ-Ausgabe wurde Deutschkreutz-Trainer Heger zum Interview gebeten und zur derzeitigen Situation in Deutschkreutz befragt. Scheinbar wollte er „die Gelegenheit beim Schopf“ packen und hat das Interview gleich zu einem „Siegendorf-bashing“ ausgenutzt. „Den bösen bösen Siegendorfern“ zumindest medial eins auszuwischen, das muss schon noch drin sein. Was sind wir in seinen Augen doch nicht Alles: überheblich, unfair, und zudem pflegen wir auch einen „schlechten Stil“ – was immer das für ihn heisst.

Nun, lieber Trainer, diese „Komplimente“ können wir eins zu eins zurückgeben, wobei wir das Thema „Überheblichkeit“ dort, wo sie angebracht ist, ja durchaus nachvollziehen können, aber stattdessen wohl eher den Begriff Selbstbewusstsein verwenden würden. Und eine Mannschaft, die in drei Jahren in der höchsten Spielklasse des Landes zwei Vizemeistertitel und einen „gestohlenen“ Meistertitel, einen Cupsieg und Mitropacupsieg aufzuweisen hat und in all diesen Jahren insgesamt nur in einer Handvoll Spiele als Verlierer vom Platz gehen musste, hat wohl allen Grund dazu, stolz und selbstbewusst zu sein und auch so aufzutreten. Anders definieren wir die Begriffe Fairness und Stil…

Als der ASV Siegendorf im Vorjahr nach dem kräfteraubenden Cupspiel gegen den LASK (CUP-FINALIST!!) das infolge der Liveübertragung vom ORF als Samstag-Abendspiel angesetzt war, den FC Deutschkreutz um Verlegung des Meisterschaftsspiels von Dienstag ersucht hat, kam aus dem Mittelburgenland ein dezidiertes „Nein“…

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Autor+Foto: ASV Siegendorf

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