„Noch besteht leise Hoffnung“

▶ Im Unterschied zu Niederösterreich bricht BFV Saison noch nicht ab
▶ Für eine Fortsetzung müsste aber ab Anfang Mai trainiert werden
▶ Annullierung bei Abbruch für Verbandsboss Milletich „alternativlos“

Der Niederösterreichische Fußballverband hat die Meisterschaft in den Amateurligen vorzeitig abgebrochen – für Burgenlands Verbandspräsident Gerhard Milletich ist das (noch) kein Thema…

„Wir haben die leise Hoffnung, doch noch eine Hinrunde absolvieren zu können, noch nicht ganz aufgegeben“, erläuterte der BFV-Boss seinen Standpunkt gegenüber der „Krone“ bereits wenige Stunden bevor gestern dann Landeshauptmann Hans Peter Doskozil verkündete, dass der Lockdown im Burgenland nicht verlängert wird. Dafür müsste aber spätestens Anfang Mai ein Trainingsbetrieb erlaubt sein. Kein allzu realistisches Szenario.




Milletich ist sich darüber bewusst, dass sein „Fußballvolk“ im Land gespalten ist, ein Teil der Vereine schon jetzt lieber Klarheit in Form eines Meisterschaftsabbruches hätte, ein anderer unbedingt weiter spielen will. Daher wolle man sich keineswegs vorwerfen lassen, nicht alles versucht zu haben.
DENN: Bei Abbruch wird die Meisterschaft wie letztes Jahr zur Gänze annulliert, „eine Fortsetzung oder Wertung wäre rechtlich nicht möglich und jederzeit anfechtbar, weil das vorher nie beschlossen war – gegen die Pandemie haben wir keine Chance“, stellt der langjährige Parndorf-Obmann klar. So wie er den Aufstockungswünschen der Ostliga eine Absage erteilt: „Wer sollte für Aufstiegsspiele zugelassen werden und wer nicht?“
Morgen tagt der BFV-Vorstand, geht es nach Milletich, noch ohne Abbruch-Entscheidung.

Autor: W.Haenlein

Foto: ASV Siegendorf

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