Ambitionen ohne Druck

▶ Es ist kein Geheimnis, dass man beim SV Oberwart wieder mehr will
▶ Trainer Hotwagner weiß aber, dass seine Mannschaft Zeit benötigt

Siegendorf dürfte auch kommende Saison jenes Team sein, über das der Weg zum Titel der Fußball-Burgenlandliga führt – Selbstläufer wird es aber keiner. Denn dahinter drängen sich einige Teams mit Ambitionen, auch Oberwart gehört dazu. „Es ist kein Geheimnis, dass wir uns nach oben orientieren wollen“, gibt Trainer Florian Hotwagner die Richtung vor, die mittelfristig wieder in die Ostliga führen soll: „Aber wir machen uns keinen extremen Druck, die junge Mannschaft wird die Zeit bekommen, die sie benötigt.“
Er selbst ist seit einem halben Jahr zurück im Verein und steht seit einer guten Woche endlich wieder mit den Spielern auf dem Platz. „Das ist schon etwas anderes als die Individualtrainings, die wir im Frühjahr abhalten konnten.“ Nachdem Tobias Bencsics, Christoph Schlaffer und Laszlo Sütö schon im Winter kamen, hat man mit den vier Zugängen Lukas Kantauer (Neuberg), Lukas Zapfel, Maximilian Zöttl (beide Pinkafeld) und Tobias Glösl (Schlaining) praktisch gleich sieben Neue.
„Eventuell kommt noch ein Defensiver dazu, aber prinzipiell steht der Kader“, sagt Hotwagner. Um Druck auf Siegendorf auszuüben, wenn man sich schon selbst keinen macht?

Autor: W.Haenlein
Foto: SV Oberwart

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