Parndorf gefällt sich in in der Außenseiterrolle

▶ Im Schatten von Siegendorf & Konsorten will man wieder mehr
▶ Trainer Hafner und Sportchef Knöbl feilen an kompakter Truppe

Lange Jahre war Parndorf fixe Größe in der Fußball-Ostliga, drei Saisonen spielte man sogar in Österreichs zweithöchster Spielklasse. Nach dem Abstieg 2019 backte man in der Burgenlandliga kleinere Brötchen, mittlerweile aber hat man im Norden wieder Appetit bekommen.

„Schaut man auf Siegendorf, Oberwart, Deutschkreutz, Pinkafeld oder Ritzing, kann man abschätzen, wie stark die Liga sein wird“, ist sich Trainer Paul Hafner klar darüber, dass es nicht einfach wird, um den Titel zu spielen. „Wir müssen nicht aufsteigen – aber wir wollen die da vorne schon so gut wie möglich ärgern“, gefällt er sich in der Außenseiterrolle.




Wofür er und Sportkoordinator Simon Knöbl an einer kompakten Truppe feilen. Nach Mustafa Atik dürfte noch Philipp Hauser in Draßburg landen, auch Julian Loos und Lubomir Urgela verlassen Parndorf – aber die Habenseite stimmt Hafner optimisch: Der im Winter geholte Matus Mikus und der neue Regisseur Marius Charizipulos „heben die Qualität, mit Samuel Durek kommt ein dritter Slowake.“ Dazu sollen die Jungen den nächsten Schritt tun, steht der Stamm um Felix Wendelin, David Dornhackl, Lukas Umprecht oder Lukas Eisenbarth, ist Mario Wendelin nach zwei Kreuzbandrissen wieder fit. Der Stürmer spielte gestern im Test gegen Schwechat eine Halbzeit.

Tests: Schwechat – Parndorf 3: 4 (2: 0). Mikus 3, Dornhackl
Pinkafeld – Grafenschachen 2:1 (1: 0). Oberisser, Fenz
 
Autor: W.Haenlein

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