Das Kollektiv als größter Trumpf

2020 war Deutschkreutz zum Zeitpunkt des Abbruchs der Fußball-Burgenlandliga Zweiter, heuer Tabellenführer. Neben Siegendorf hat Corona somit wohl keinem anderen Landesligisten mehr vereitelt. „Schade, dass man nicht doch eine Lösung fand, in der etwa Siegendorf, Pinkafeld und wir einen Aufsteiger ermittelt hätten“, findet Trainer Didi Heger. Was wohl allein deshalb im Endeffekt allen Beteiligten in die Karten gespielt hätte, weil damit heuer ein potenzieller Titelaspirant weggefallen wäre.




Denn davon wird es in der kommenden Meisterschaft einige geben – zählt auch wieder Deutschkreutz dazu? „Das kannst du in Anbetracht der Konkurrenz schwer planen und schon gar nicht verlangen, außer vielleicht von Siegendorf – aber vorne mitmischen wollen wir schon“, sagt Heger, in dessen Truppe mit Michi Pittnauer nur einer über 30 ist. Trotz ihrer Jugend ist die Mannschaft vor allem eingespielt, für David Lämmermeyer, der die Karriere beendete, kam der 18-jährige Antonio Grgic von Neutal. Ein Defensiver soll noch geholt werden, „der muss kein Kracher sein, sondern zu uns passen“, weiß Heger genau, dass das Kollektiv trotz eines vergleichbar dünnen Kaders sein größter Trumpf ist.

 
Autor: W.Haenlein
 

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