Hürden gemeistert

▶ Die Fußballakademie Burgenland hat dank des Landes das SVM-Ende gut überstanden
▶ U15 konnte lange Zeit vorne mitmischen

Der Boden unter den Füßen war auf einmal weg“, erinnert sich Oliver Snurer an die Meldung vom Aus des SV Mattersburg letzten Sommer. Jetzt kann der Geschäftsführer der Fußballakademie Burgenland Bilanz ziehen über ein extrem herausforderndes, letztlich aber auch erfolgreiches erstes Jahr nach dem SVM.

„Als Team haben wir alle Hürden sehr, sehr gut gemeistert“, blickt Snurer auf arbeitsreiche Monate zurück. In denen es nicht nur den Wegfall des sportlichen Partners im Profibereich und Miteigentümers zu bewältigen gab, sondern auch Corona mit all seinen Herausforderungen. „Da waren wir als Schul- und Sporteinrichtung doppelt betroffen, hatten aber das Glück und Privileg, als Spitzensport eingestuft unter Einhaltung der bekannten Auflagen Trainings und Meisterschaft durchziehen zu können. Unsere Spieler waren nicht wie jene im Breitensport ein Dreivierteljahr zum Nichtstun gezwungen.“




Top-Ausbildung
Dass es aber überhaupt weiterging, ist einzig und allein dem klaren Bekenntnis des Landes zu verdanken gewesen. „Das Allerwichtigste war die Sicherung des Fortbestandes durch die Eigentümer, wofür ich allen Beteiligten rund um Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sehr dankbar bin“, weiß Snurer, der dadurch die besten Talente bei der Stange halten konnte: „Der 2006er-Jahrgang ist ja bereits gestanden, aber auch der 2007er, der jetzt beginnt, wird sehr ordentlich. Weil mittlerweile alle wissen, dass bei uns weiter eine hochqualifizierte Ausbildung garantiert ist.“

Was sich in der vergangenen Saison auch auf den Plätzen zeigte. Die U15 von Trainer Christoph Morgenbesser war nach dem Herbst gar Zweiter hinter Salzburg, ehe man nicht zuletzt wegen Verletzungen auf Platz sieben zurück fiel, alle Teams konnten regelmäßig aufzeigen.
 
Autor: W.Haenlein – Foto: AKA Burgenland
 

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