Siegendorf und Dober gehen getrennte Wege

▶ Doppelbelastung mit Job in der Hagmayr-Sportagentur als offizieller Trennungsgrund
▶ Klima mit Trainer war unterkühlt
Nicht zuletzt die Präsenz von Typen wie den ehemaligen Rapidler Andi Dober als „Leithammel“ und Innenverteidiger macht Siegendorf allerorts zum Titelfavoriten der Fußball-Burgenlandliga.

In Zukunft wird der ASV aber ohne seinen Kapitän auskommen müssen. „Die Doppelbelastung mit seinem Job in der Spielerberatungsagentur von Max Hagmayr war auf Dauer doch zuviel, daher haben wir den Vertrag einvernehmlich aufgelöst“, so die (offizielle) Begründung von Präsident Peter Krenmayr. Allerdings war es auch ein offenes Geheimnis, dass das Verhältnis zwischen Dober, der seit zwei Jahren beim Verein war, und Trainer Josef Kühbauer unterkühlt gewesen ist…
Der 35-jährige Dober wechselt jedenfalls nach Absdorf in die NÖ-Gebietsliga und will dort die Karriere ausklingen lassen. Den Hoffnungen der Konkurrenz, Siegendorf könnte durch den Abgang des Routiniers geschwächt in die Saison starten, erteilt Krenmayr jedoch eine Abfuhr: „Wir sind mit zwei routinierten Innenverteidigern in guten Gesprächen.“ Gilt es doch auch noch den Abgang von Robert Tullis zu ersetzen.

Mit dem erst 18-jährigen Tin Zeco, seines Zeichens kroatischer Nachwuchsteamspieler, wurde aus der Fußballakademie Burgenland bereits ein vielversprechendes Defensivtalent verpflichtet.
 
Autor+Foto: W.Haenlein / Pressefoto Weber
 
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