Anton Reisner: „Andere Vorstellung, wie man Klub führt“

FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach-Obmann Anton Reisner tritt überraschend beim Burgenlandligaklub zurück. Auffassungsunterschiede mit Vorstandskollegen zwangen ihn zu diesem Schritt.

„Ich habe eine ganz andere Vorstellung, wie man einen Verein führt“, erklärt Reisner enttäuscht und sah den Klub in den letzten fünf Jahren auf dem richtigen Weg. „In der nächsten Saison wäre für mich im Fokus gestanden, dass wir uns in der Burgenlandliga stabilisieren“, so der scheidende Vereinsboss, für den ein wenig Wehmut ein Abschiedsbegleiter ist. „Natürlich tut es mir leid und es tut auch weh.“




Rücktritt schrittlich bekanntgegeben
In der Vorwoche gab Anton Reisner schriftlich seinen Rücktritt bekannt. Dass in der Vergangenheit des öfteren Unstimmigkeiten in der Klubführung herrschten, bestreitet Reisner nicht, meint aber: „Wenn zwei Vereine am Werk sind, kann es immer zu unterschiedlichen Meinungen kommen. Daher sind auch manchmal Zwistigkeiten vorprogrammiert.“ Das Sagen im sportlichen Bereich hat wie in der Vergangenheit auch Trainer Markus Schmidt, der von Co-Trainer Roland Gerdenitsch unterstützt wird. „Mir war immer wichtig, dass der Verein auch auf der sportlichen Ebene professionell geführt wird. Mit den Beiden, die eine lange SV Mattersburg-Vergangenheit hinter sich haben, ist mir das auch sehr gut gelungen“, stellt sich Anton Reisner selbst ein zufriedenstellendes Zeugnis aus. Zu Recht, denn unter seiner Führung stieg die FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach von der 1. Klasse Mitte in die Burgenlandliga auf.

 Quelle: meinbezirk.at
Autor: Oliver Frank Oliver Frank

Foto: Johann Taschner