Der nächste Schritt

Zurück zu den Wurzeln: Stefan Fuhrmann neuer Sportlicher Leiter der AKA Burgenland
Der Neusiedler tritt den Job am 21. Juli an
Das Jahr eins nach dem SV Mattersburg war für die Fußballakademie Burgenland fürwahr kein Honiglecken, mit Hilfe des Landes wurde aber gewährleistet, dass die besten Talente nach wie vor hier die bestmögliche Ausbildung erhalten können, ohne schon in früher Jugend zu einem Großklub wechseln zu müssen.
„In den letzten Monaten ist es uns gelungen, die AKA wirtschaftlich zu stabilisieren“, lobt Sportlandesrat Heinrich Dorner nicht zuletzt auch die Arbeit von Geschäftsführer Oliver Snurer, „jetzt können wir daran gehen, den nächsten Schritt zu setzen.“ Und zwar die Bestellung eines neuen Sportlichen Leiters, hatte diese Funktion doch BFV-Sportkoordinator Hans Füzi nur interimistisch übernommen.




Erfahrung gesammelt
Mit Stefan Fuhrmann gelang es nun, einen Mann zu engagieren, der den Betrieb nicht nur bereits von innen kennt, sondern auch über jede Menge externe Erfahrung verfügt. Schließlich startete der Neusiedler seine hauptberufliche Trainer-Tätigkeit einst in der Akademie, ehe er im Rapid-Nachwuchs, als Co-Trainer unter anderem bei Bundesligist Altach und zuletzt als Sportlicher Leiter der Admira-Akademie tätig war. „Die Konstellation ist spannend“, freut sich der 39-Jährige, der im Herbst die UEFA-Pro-Lizenz abschließt, auf die Aufgabe.
Inwieweit man sich Kooperations-Partner ins Boot holt oder andere Strategien verfolgt, etwa die Umsetzung des Landessportzentrums in Mattersburg, werden die nächsten Monate zeigen bzw. auch Sache der neu gegründeten Sport-GesmbH sein. Eines ist aber für alle Beteiligten klar: Die Qualität der Ausbildung soll künftig noch besser werden.
 
Autor+Foto: W.Haenlein