Admira gnadenlos

▶ Neusiedl startete zwar respektlos in den Cuphit
▶ Nach erstem Gegentor war aber alles gelaufen

▶ Gästefans feierten Toth
Kommt auch nicht alle Tage vor, dass die Fans den „Star“ des Gegners schon vor dem Anpfiff feiern. Admiras Anhang begrüßte Neusiedls Zehner lautstark mit „Dani Toth, Fußballgott“ und rollte für den ehemaligen Kapitän der Südstädter gleich drei riesige Transparente auf der Tribüne aus: „Neusiedl – dein Stammverein“, „Die Südstadt – die bleibt dein Daheim!“, „Danke Totti“.

Vor drei Jahren hatte der Heimkehrer noch im Admira-Trikot bei 0:0 einen Elfmeter vergeben und Neusiedl den Favoriten dann mit 1:0 aus dem Pokalbewerb geworfen. Auch gestern bekamen die Gäste nach einer halben Stunde ihre Elferchance, als Töpel im Strafraum Starkl gelegt hatte. Bis dahin war mit freiem Auge kein Unterschied zwischen Bundes- und selbstbewusst agierendem Regionalligist auszumachen gewesen…



Doch Kerschbaum verwandelte souverän (29.) und danach ging’s schnell, war die Admira gnadenlos. Zwierschitz (37.) und Kronberger (41.) machten schon vor der Pause alles klar für die Südstädter beim Trainerdebüt von Andi Herzog.
Der Rekordinternationale feuerte sein neuformiertes Team an der Seitenlinie von Beginn an positiv aufmunternd an, sah nach dem Wechsel auch noch einen herrlichen Treffer des auffälligen Starkl – Endstand 0:4.
„Bis zum 0:1 machten wir alles richtig, aber wenn der Bundesligist in Führung geht, wird es schwer“, wusste Toth, „dann ist ihnen plötzlich vieles gelungen.“

Autor / Foto: W.Haenlein / SC Neusiedl