Diesmal will Tobaj wirklich aufsteigen

Aller guten Dinge sollen drei sein!
Vor zwei Jahren war man zum Abbruch der Meisterschaft Tabellenführer der 2. Klasse Süd B, letzte Saison stand man an der Spitze der 2. Klasse Süd C – diesmal aber soll Corona für den ASV Gemeinde Tobaj nicht mehr Spielverderber sein. „Wir wollen rauf“, sagt Kapitän Lukas Spirk. Der Auftakt kann sich sehen lassen.

Das erste Ausrufezeichen setzte Tobaj bereits vor Meisterschaftsbeginn mit dem 3: 1 im BFV-Cup gegen Pinkafeld. „Damit ist nicht wirklich zu rechnen gewesen“, weiß Spirk – der Überraschungssieg gegen einen Mit-Titelanwärter der Burgenlandliga zeigte aber, welch Potential im Klub aus der 2. Klasse Süd C steckt.



Der den Schwung gleich in die Meisterschaft mitgenommen hat – 6:1 gegen Dobersdorf, 2:0 in Rohrbrunn! „Wir trainieren dreimal die Woche, betreiben mehr Aufwand als die anderen“, verrät Spirk, der unter anderen schon für Oberwart oder Stegersbach stürmte. Aber nicht nur fürs Toreschießen zuständig ist (vier Treffer waren es gleich in der ersten Runde), sondern als Obmann-Stellvertreter auch abseits des Spielfeldes im Verein mitarbeitet.

„Bei uns passt derzeit alles, die Mischung in der Mannschaft mit den neuen starken Legionären Zoran Lukavecki und Alen Herczeg sowie die der Unterbau mit dem Nachwuchssportverein Punitz, aus dem jedes Jahr Talente in den Kader hochkommen.“ Das Ziel ist daher klar: Im dritten Anlauf soll der Aufstieg her! Und auch in der 1. Klasse müsste auf Sicht lange nicht Schluss sein.

Autor: Wolfgang Haenlein