„Nicht die Ersten in der Situation“

▶ Draßburg gerät in Fußball-Ostliga mehr und mehr unter Zugzwang
▶ Trainer Lederer erwartet auch heute bei TWL Elektra starken Gegner
▶ Neusiedl möchte aus Wr. Neustadt die vollen Punkte mitnehmen

Natürlich wissen wir, dass wir Punkte brauchen. Aber wir sind weder die Ersten, noch die Letzten in der Situation im Fußball“, möchte Draßburg-Trainer Franz Lederer bei seinen Ostliga-Fußballern (noch) keine Panik aufkommen lassen.



Auch wenn der Blick auf die Zahlen der Tabelle vor dem heutigen schweren Gang zu TWL Elektra eine deutliche Sprache spricht, Draßburg nach fünf Runden bei nur einem Zähler hält. „Dass wir da Außenseiter sind, darüber muss man glaube ich nicht sprechen. Trotzdem geht es immer neu los und man hat in jedem Spiel eine Chance“, vertraut Lederer auf seine Mannschaft. Deren Stärke er vor allem darin sieht, „dass wir als Team geschlossen auftreten und gut funktionieren“. Außerdem wünscht er sich „hinten die Null zu halten“.

Das verbindet den Draßburger Coach mit dem Neusiedler Club-Manager Lukas Stranz. „Wenn wir uns nicht wieder die Tore hinten selbst machen, so wie zuletzt gegen die Vienna, dann kann das auch in Wr. Neustadt klappen“, hofft er, dass seine Mannschaft heute eine Serie fortsetzen kann: „Wir haben auswärts bisher eine weiße Weste. Die wollen wir weiter behalten. Und wir fahren da nicht hin, um mit einem Punkt wieder nachhause zu fahren. Wir haben die Qualität für drei Punkte.“ So hat zumindest einer der rot-goldenen Klubs in der Ostliga berechtigte Hoffnungen auf einen Auswärtssieg.
 
Autor: F. Cerny – Krone E-paper
 
Foto: SC Neusiedl