„Gansbären“ wollen angreifen

Im Winter-Transferfenster plant man in Rohrbach noch einmal nachzurüsten
Die jüngste 3:1-Niederlage gegen den Aufstiegsfavoriten Schattendorf fällt in Rohrbach nicht schwer ins Gewicht, denn – wie Obmann Roman Landl weiß – ist man „voll auf Kurs“. Nach sechs Spielen hält man die Tuchfühlung zum Aufstiegsplatz, laut Verein ist man im Plansoll. Einzig in der Offensive hapert es, hier wird im Winter definitiv noch investiert werden.

„Wir sind gut in die Saison gekommen, haben schon zehn Punkte am Konto, deshalb kann ich nicht klagen“, zeigt sich Obmann Landl zufrieden. Auch gegen Favorit Schattendorf hielt man gut mit, brandgefährlich wurden die „Gansbären“ aber nie so wirklich. Defensiv arbeitet der Verbund solide, aber vor allem im letzten Drittel ist man zu wenig durchschlagskräftig und nur semi-kreativ.



Genau diese Scharte gilt es auswetzen, was man in Rohrbach auch vorhat. „Wir werden im Winter sicher den ein oder anderen Spieler holen, zwei bis drei Neue für die Offensive sollen kommen“, verspricht Landl. Bläst man also zum kolossalen Angriff auf die Meisterschaft? „Große Sprüche werden wir nicht klopfen, wissen auch um die Stärke der anderen Teams Bescheid. Aber wir wollen so lange wie möglich oben dabei sein und alles in die Waagschale werfen, um am Ende dann auch aufzusteigen“, so der Rohrbacher Tenor.

Will man die Titel-Ambitionen tatsächlich in die Tat umsetzen, muss auch die alte Fußball-Weisheit – „das Runde muss ins Eckige“ – manifestiert werden, auch noch vor der nächsten Transferzeit. „Wir arbeiten dran, die Jungs sind fokussiert. Wir sind alle positiv gestimmt“, so Landl optimistisch.

 
Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper
 

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