Einen Monat ein Vakuum

▶ Samstag wird der neue Präsident feststehen
▶ Amtsantritt aber erst am 17. Oktober
▶ Bis dahin gibt es Handlungsunfähigkeit

Die Wahl eines neuen Präsidenten parallel zu einer Teamchef-Diskussion – ein Novum beim ÖFB, eines, das ein einmonatiges Machtvakuum entstehen lässt.
Samstag soll zwar der designierte neue Präsident feststehen (Gerhard Milletich oder Roland Schmid), dieser tritt sein Amt aber erst am 17 Oktober an – bis dahin kann er also offiziell noch gar keine Entscheidungen treffen.

Auch wenn beide Kandidaten für einen Teamchef-Wechsel wären, könnten sie diesen daher noch gar nicht veranlassen, nur Noch-Präsident Leo Windtner könnte dies tun, wird es aber nicht.
Eine Handlungsunfähigkeit zum ungünstigsten Zeitpunkt, verschafft Foda vorerst einmal etwas Luft, mal sehen, wie die beiden Kandidaten das Thema Teamchef sehen, Samstag müssen sie beim Hearing des Wahlausschusses Farbe bekennen.

Apropos Hearing: Die Liga schließt sich der Mehrheit der Landespräsidenten an, jener Kandidat, der zumindest fünf Landesverbände auf seiner Seite hat, wird neuer ÖFB-Präsident, die Entscheidung fällt fix am Samstag.
Abwarten, welche „Landesfürsten“ auf ÖFB-interne Kontinuität (= Milletich) setzen, wer für Veränderung (= Schmid) ist.
 
Autor: Peter Klöbl – Krone E-paper
 

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