Burgenland impft jetzt vor Ort

▶ Aktion für Vereine, Betriebe und Gemeinden
▶ Anmeldung bis 22. September
Neben einer Lotterie setzt das Burgenland nun noch weitere Maßnahmen, um eine Impfquote jenseits der 80 Prozent zu erreichen. Landesrat Heinrich Dorner und Landesrat Leonhard Schneemann gaben nun zum Start einer neuen Impfaktion für Vereine, Betriebe und Gemeinden die genauen Details bekannt.

Um die Durchimpfungsrate im Burgenland möglichst rasch voranzutreiben, möchte das Land nun proaktiv mit einer Impfaktion auf Vereine, Betriebe und Gemeinden zugehen. Dabei reicht es aus, wenn eine zuständige Person die gesamte betroffene Gruppe bis 22. September auf der Plattform des Landes anmeldet. Danach wird sich ein Mitarbeiter des Koordinationsstabs mit dem Zuständigen in Verbindung setzen und die Impftermine, welche mit 27. September starten, organisieren. Bei Vereinen müssen mindestens sechs Personen an der Aktion teilnehmen, damit ein mobiles Impfteam vor Ort den Stich verpasst. Sollten es weniger Angemeldete sein, könne man ortsnahe Vereine in einer Gemeinde zusammenlegen. Betriebe mit über 50 Mitarbeitern erhalten eine Lieferung des Impfstoffes, wobei der interne Betriebsarzt diesen verabreichen darf.

Laut Landesrat Schneemann können Interessierte fallweise auch ohne Voranmeldung zu den mobilen Impfterminen dazustoßen. „Diese Initiative richtet sich ebenso an Menschen, für die eine Anmeldung über den Computer eine Barriere darstellt. Außerdem wird genügend Impfstoff vorhanden sein, sodass bei Bedarf auch Impfwillige ohne Voranmeldung einen Stich erhalten“, so Schneemann.
Das Land möchte zudem den rund 4850 aktiven burgenländischen Vereinen nach dieser schwierigen Zeit unter die Arme greifen. An dieser Stelle appellierte auch der designierte ÖFB-Präsident Gerhard Milletich an die Burgenländer, das Angebot wahrzunehmen, damit ein Vereinsleben wie früher vor der Pandemie möglich wird. Sofern man jetzt eine hohe Durchimpfungsrate erreicht, könne man einer künftigen 2-G- oder sogar 1-G-Verordnung im Vereinssport seitens der Regierung entgegenwirken, so Milletich.
 
Autor: B. Nastl – Krone E-paper