Neusiedls Heimfluch ist gebrochen!

Trotz zehn Minuten Nachspielzeit:
Während Draßburg gegen Viktoria 0:2 verlor, bejubelte man am See ein 2:0
Nach drei Heimpleiten platzte dem Neusiedler SC im vierten Heimspiel der Ostliga-Saison endlich der Knoten. Mit dem 2:0 gegen TWL Elektra wurde der Heimfluch gestern besiegt. Dabei mussten die Seestädter bis zur 100. (!) Minute zittern. Nichts zu feiern gab es hingegen in Draßburg beim 0:2 gegen die Viktoria.

Der Jubel war groß, als Kapitän Patrick Kienzl in der 100. Minute des Spiels den Ball zum 2 0-Endstand für Neusiedl gegen TWL Elektra ins Kreuzeck knallte, der Abpfiff von Schiri Marik kaum zu hören. Auf den der Unparteiische Fans und Mannschaft unnötig lange warten ließ. „Vier Eckbälle für die Gäste gab es in der Nachspielzeit“, schüttelte Club-Manager Lukas Stranz genervt den Kopf.

Um aber gleich wieder in den Jubel einzustimmen. Für den Maximilian Wodicka mit dem 1: 0 – quasi mit dem Pausenpfiff – den Grundstein legte: „Wir sind froh, dass das mit dem Heimfluch jetzt erledigt ist.“
Keinen Grund für Freudengesänge gab es in Draßburg. Wo die Lederer-Elf gegen bekannt spielstarke Gäste körperlich gut dagegenhalten konnte, in der letzten halben Stunde aber zwei Treffer kassierte. „Unglücklich, aber wir geben nicht auf, kämpfen weiter“, fasste Obmann Ernst Wild das 0:2 zusammen.
 
Autor: Krone E-paper
 
Foto: SC Neusiedl