„Herzensangelegenheit“

▶ Philipp Kummer und St. Margarethen – das passt einfach zusammen
▶ Der Spielertrainer will mit dem Burgenlandligisten „oben bleiben“

Der Abwehr-Chef des SV St. Margarethen wird künftig den Burgenlandligisten coachen – als spielender Trainer. Obwohl Philipp Kummer das Kicken fortan eher hinten anstellen wird. „Wenn Not am Mann ist, dann bestimmt. Ansonsten werde ich vermehrt an der Linie stehen“, so der 34-Jährige, denn „wenn man selber spielt, sieht man taktische Sachen nicht zu hundert Prozent“.

Die Bestellung zum Trainer war für den Klub die A-Lösung. „Sie sind auf mich zugekommen und da es mein Verein ist, ich hier großgeworden bin, ist es eine Herzensangelegenheit für mich“, freut sich der Routinier auf die Zeit. Kummer, der vor zwei Wochen zum zweiten Mal Vater wurde, sieht die Hauptgründe für das enttäuschende Abschneiden des Liga-Vorletzten im „Ausfall einiger wichtiger Akteure und dem fehlenden Spielglück“.

„Kleine Brötchen backen“
Für St. Margarethen gilt das ganz klare Ziel Nicht-Abstieg. „Wir wollen oben bleiben, werden alles dafür tun“, weiß der Neo-Coach, der aber auch sagt, dass „wir kleine Brötchen backen und unsere Hausaufgaben machen müssen“. Für das spannende Frühjahr gilt es „einfach erfolgreichen Fußball zu spielen“.

Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper
Foto: SV St.Margarethen