Heiligenbrunn hat rote Laterne abgegeben!

Rettungsanker wurde gesetzt – im Winter will man nachjustieren!
Gestern gab’s in der 2.Liga Süd eine Art „Schlüsselspiel“ für den SV Heiligenbrunn – daheim gegen Rechnitz konnte man mit 1:0 gewinnen und ist nun nicht mehr Schlusslicht. „Wenn wir das verloren hätten, hätten wir uns wohl oder übel mit dem Abstieg beschäftigen müssen“, weiß der Sportliche Leiter, Thomas Kedl. Eine bislang schwache Saison ist dennoch Realität.

Der aktuelle Coach Franz Konrad ist bereits der zweite Mann an der Linie in dieser Saison beim SV Heiligenbrunn. Nach vier punktelosen Partien zu Beginn warf nämlich Matthias Kedl das Handtuch beim 2.Liga-Süd-Klub. „Er sah keine Perspektive, auch aufgrund der Erfolglosigkeit“, so der Sportliche Leiter Thomas Kedl. Unter Konrad lief es dann etwas besser, holte man aus sieben Runden neun Punkte – der gestrige 1:0-Sieg gegen Rechnitz, im „Schlüsselspiel“, inkludiert. „Die Trainer traf bestimmt keine Schuld an der Misere, wir hatten richtiges Pech mit Verletzungen“, sagt Kedl.
Neben dem Verletzungsteufel stößt in Heiligenbrunn auch die schwache Chancenauswertung sauer auf, mit neun erzielten Toren ist man Liga-Schlusslicht. „Im Winter werden wir sicher etwas tun, den einen oder anderen Spieler holen, vor allem für die Offensive.“
Durch den Erfolg gegen Rechnitz wurde man auch die rote Laterne los, Kedl zeigt sich erleichtert: „Der Sieg war ganz wichtig. Aber es wird deshalb nicht einfacher, wir müssen immer alles reinhauen.“ Die 1. Klasse spukt sicher in den Köpfen der Verantwortlichen des SV Heiligenbrunn herum, auch wenn momentan die Euphorie regiert. Zumindest konnte (vorerst) der Rettungsanker gesetzt werden.

Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper